|
Hütten Bereich der heutigen Bergstraße. Die kleinen Häuser wurden ab 1793 zum
größten Teil aus den Trümmern des Jagdschlosses errichtet.
Die "Häd" (Heide)
Brühlfeld Die Brühle dienten früher als Schweinehüteplätze
Heringswies Hier wurde früher Flachs (Har) gepflanzt
Herrgottshübel eine Erinnerung an ein vorchristliches Heiligtum
Hammerloch
hier wurde im Mittelalter sogenanntes Wieseneisen verhüttet. Eine mühselige Arbeit mit geringer Ausbeute.
Eiskeller beim ehemaligen Schloßgartengelände. Hier stand ein Eiskeller, in dem Natureis
von den Weihern im Erbachtal aufbewahrt wurde.
Harraswald beim Eichelscheiderhof
Hähnchesfeld Hähnchesbrunnen nach dem ehemaligen herrschaftlichen Hengesfeld und
Hähnchesfeld" benannt, aus dem die Bauern für die durch den Schloßbau verlorenen Weideland entschädigt wurden.
Häupelskopf aus dem indogermanischen 'Nypel' später Neipel daraus dann Häupel, =Hügel im Sumpf
Erbach aus Eberbach entstanden. Kommt aus dem
indogermanischen Wasserwort ebr. Der Eberbach, der in den Erbach mündet, dürfte allerdings seinen Namen von Münzfunden in der Quelle haben. Die hier gebräuchlichen keltischen Münzen trugen auf einer Seite einen
stilisierten Eber. Quellen waren den Kelten heilig und man findet häufig dort Opfergaben.
Geisenrech
Ortsteil, der in den 50er Jahren angelegt wurde. Der Name kommt von dem keltischen "cais", das man mit Hügel oder kleine Erhebung übersetzen kann.
Rech hingegen stammt vom mitteldeutschen rösche. So wurde ein Abhang bezeichnet.
Eichwald Ortsteil, der links der Straße nach Homburg errichtet wurde und dessen
Flurbezeichnung auf den ursprünglichen Bewuchs hindeutet.
Käswald deutet ebenfalls auf den Bewuchs hin und stammt von dem mitteldeutschen Wort kaiß oder keß, das mit Eiche
übersetzt werden kann.
Leimenkaut die Leimenkaut liegt hinter dem Schloßweiher und wurde früher zur Gewinnung
von Lehm genutzt. Leimenkaut heißt nichts anderes als "Lehmgrube".
auf dem Berg heutiger Herzog Christian Platz. Während der Zeit des Herzoges standen hier die Unterkünfte der Jäger, die
Stallungen, das Lazarett und die Hundeställe.
Ein Teil der Gebäude ist heute noch erhalten. Zeitweilig dienten die Baulichkeiten auch als Kaserne während der Aushebung des Regimentes Royal Deux-Ponts. Unter Herzog Karl II August wurden hier Soldaten der Leibgarde und der Dragoner untergebracht.
Hundsschwemm eine Anlage hinter dem Ortsteil Eichwald, die zu Herzog Christians Zeiten zum Baden der Jagdhunde angelegt wurde. Die Hundsschwemme wird vom Matzenborn gespeist.
Hinnerdorf auch Hinterdorf. Es handelt sich um den Bereich Höcherstraße/Websweiler Weg. Hier lag das ursprüngliche Hattweiler und ist somit der älteste Teil des Ortes. Unter der neuen Bebauung liegt
der alte Friedhof und die ehemalige Kirche auf einer Erhebung rechts des Websweiler Weges.
Mördersdell nach Drumm auf den Namen Martin zurückzuführen. Da hier aber einige der ältesten
Hügelgräber gefunden wurden, liegt die Vermutung nahe, daß es sich auch um einen lateinischen Wortstamm handeln könnte: mortuus = der Tote.
|